Spielen mit Hunden schüttet Liebeshormon aus

Geschreiben am | November 5, 2009 | No Comments

Japanische Forscher haben erstaunliches herausgefunden. Das Spielen mit Hunden schüttet im Körper des Menschen ein Hormon aus, das als “Liebeshormon” bekannt ist.

An der japanischen Azuba University wurden Hunde und ihre Menschen zu einem Experiment eingeladen. Die Forscher wollten herausfinden, wie sich das Spielen mit dem Hund auf den Hormonstatus des Menschen auswirkt. Sie verglichen die Urinproben der Halter vor und nach einem halbstündigen Spiel mit ihrem Hund und fanden heraus, daß der Oxytocinspiegel deutlich gestiegen war.
Auffallend war dabei, daß der Spiegel umso höher war, je mehr Blickkontakt ein Halter mit seinem Hund während des Spielens hielt.

Oxytocin wird mit Emotionen wie Liebe, Treue und Mutter-Kind-Beziehung assoziiert. Das könnte erklären, warum Tiere Menschen in gute Laune versetzen und sogar gg. Angst und Depressionen wirken können.

Studienleiter Takefumi Kikusui vermutet, daß bei der Zähmung des Wolfes vor rund 15.000 Jahren dieses Hormon eine wichtige Rolle gespielt haben könnte. “Vielleicht haben Hunde und Menschen gleiche soziale Codes wie den Augenkontakt und Handgesten entwickelt.”
Dies würde eine Erklärung für die gute Anpassungsfähigkeit des Hundes an den Menschen liefern.

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